#Safran, Fenchelrisotto & ein Rezept

#TagdesSafrans #Nationalsaffronday #safran

Jakobsmuscheln mit Fenchel und Safranrisotto, Foto: Ute Mangold

Zur Feier des Tag des Safrans am 2. August stelle ich hier eines meiner liebsten Gerichte – ein Risotto mit Fenchel vor. Der Fenchel blüht jedes Jahr wieder von neuem wieder in meinem Garten zu Beginn des Sommers. Und dazu gibt es Jakobsmuscheln frittiert in japanischem Pankomehl. Ein schnelles, durch den Safran sehr edles Gericht, das nicht nur megagesund ist (Fenchel!), sondern auch noch glücklich macht (Safran!). 

Als eines der teuersten Gewürze der Welt wird Safran aus der Krokusart „Crocus sativus“ gewonnen. Die Krokusse werden auf riesigen Feldern, vor allem im Iran, aber auch in Spanien angebaut… Und auf einer kleinen Wiese in einem Dorf in der Südpfalz, namens Vennigen. Dort baut ihn der Essigdoktor „Schorsch“, Georg Wiedemann zusammen mit seiner Tochter und dem Schwiegersohn an. Für die edlen Balsamessige auf dem Doktorenhof. Und dies nun schon seit 12 Jahren.

Das Blogevent zum Safrans veranstaltet Susan Nawab-Schraml. Auf ihrem Blog „Labsalliebe“ lasse ich mich immer wieder gerne von der persischen Küche faszinieren. 

#TagdesSafrans #Nationalsaffronday #safran

Jacobsmuscheln mit Fenchelrisotto & Safran

150 g Risotto-Reis (hier: Carnaroli)
700 ml Gemüsebrühe
100 ml trockenen Weißwein (hier: Riesling aus der Pfalz)
1 kleine Zwiebel
1 kleine Fenchelknolle
1 TL Kurkuma*
6 Jakobsmuscheln (Kammuscheln oder Scallops)
1 EL Panko (japan. Paniermehl)
Butterschmalz und Butter
eine Prise Safranfäden und
noch etwas Fenchelgrün und - blüten zur Dekoration
evtl. noch etwas Salz (Fleur de Sel)

Die Jakobsmuscheln auftauen. Den Fenchel in feine Streifen schneiden. Die gekörnte Gemüsebrühe mit heißem Wasser aufgießen. Zwiebel würfeln und in einem Topf in einer Mischung aus Butterschmalz und Butter andünsten. Den Reis dazu geben und ebenfalls mit andünsten. Bevor er bräunt mit dem Weißwein ablöschen. Den Wein einziehen lassen und die Hitze reduzieren. Meiner Erfahrung nach eignet sich die Stufe 7 auf dem Elektro- oder Induktionsherd am besten. Das Risotto sollte nicht kochen, aber auch nicht nur köcheln. Sobald die Flüssigkeit in die Körner eingezogen ist immer wieder nach und nach mit der heißen Brühe aufgießen bis das Reis noch einigermaßen bissfest ist und das Risotto noch "schlonzig" ist. Gefühl und Erfahrung braucht es dafür, aber soooo schwer wie manche denken ist Risotto kochen dann auch nicht.

Die Jakobsmuscheln in etwas Panko (ersatzweise Paniermehl) tauchen und in einer heißen Pfanne mit einer Mischung aus Butterschmalz und Butter von beiden Seiten anbraten bis sie eine goldbraune Farbe annehmen. Das dauert nur wenige Minuten!

Kurz vor dem Servieren noch mit ein paar Spritzern Zitrone abschmecken und einen TL Kurkuma* sowie ein paar Safranfäden zufügen und einrühren. Nochmal mit ein klein wenig Brühe aufgießen und alles einziehen lassen. Dabei aber darauf achten, dass es nicht komplett einzieht. Den Herd abschalten.

*)Das Kurkuma habe zugefügt, damit das Risotto schön gelb wird und den teuren echten Safran ergänzt.

Die Jakobsmuscheln auf das Risotto geben und zusammen mit dem Fenchelstreifen und etwas Fenchelgrün servieren.

Mehr zum Safran, Fenchel und zur Jacobsmuschel in meinem Wiesengenussblog [mehr dazu….]

Fenchelknolle, Foto: Ute Mangold, wiesengenuss

Und hier noch mehr leckere Rezepte zum Tag des Safrans vom 02.08.2022 von

und 2021

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